Rosmarin – intensiv würziges Küchenkraut
Herkunftsland: Niederlanden
Herkunftsland: Niederlanden
- Intensiv harziges und mediterran-würziges Aroma
- Für Kartoffeln, Ofengemüse, Fleisch und Fisch
- Für Pasta, Saucen, Marinaden und Grillgerichte
- Als ganze Zweige oder fein gehackt verwendbar
- Zum Würzen von Brot und herzhaftem Gebäck
- Zum Trocknen und Einfrieren geeignet
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Frischer Rosmarin: mediterrane Würze mit intensivem Aroma
Frischer Rosmarin besitzt ein kräftiges, harzig-würziges Aroma mit leicht herben und kampferartigen Noten. Die nadelförmigen Blätter würzen Kartoffeln, Ofengemüse, Fleisch, Fisch, Pasta, Suppen, Saucen, Marinaden und Brot. Ganze Zweige können mitgaren und vor dem Servieren entfernt werden.
Rosmarin ist ein immergrünes, verholzendes Küchenkraut aus der Familie der Lippenblütler. Verwendet werden vor allem die schmalen, nadelartigen Blätter und jungen Triebspitzen. Durch sein konzentriertes Aroma genügt meist eine kleine Menge. Frische Zweige eignen sich sowohl zum feinen Hacken als auch zum Aromatisieren während des Garens.
Die aktuell anerkannte botanische Bezeichnung lautet Salvia rosmarinus. Der früher gebräuchliche Name Rosmarinus officinalis wird weiterhin häufig im Handel und in älterer Literatur verwendet, gilt botanisch jedoch als Synonym. Rosmarin stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und wird heute in vielen Regionen kultiviert. Das Herkunftsland der angebotenen Ware sollte separat am Produkt angegeben werden.
Rosmarin schmeckt intensiv würzig, harzig, leicht bitter-herb und dezent kampferartig. Je nach Sorte, Alter und Wachstumsbedingungen können zusätzlich pinienartige, balsamische oder leicht zitrische Eindrücke auftreten. Die ätherisch wirkende Würze entwickelt sich besonders beim Hacken, Reiben und Erhitzen. Deshalb zunächst sparsam dosieren und bei Bedarf nachwürzen.
Frische Rosmarinzweige sollten kräftig duften und feste, grüne bis graugrüne Nadeln besitzen. Natürliche Farbunterschiede und leicht verholzte Stiele sind sorten- beziehungsweise altersbedingt. Einzelne trockene Nadeln bedeuten nicht automatisch Verderb. Schleimige Stellen, sichtbarer Schimmel, starke Gelbfärbung oder ein muffiger und fauliger Geruch sprechen gegen die Verwendung.
Die Zweige kurz unter kaltem fließendem Wasser abspülen und anschließend sorgfältig trocken tupfen oder schleudern. Zum Abstreifen den Zweig an der Spitze festhalten und die Nadeln entgegen der Wuchsrichtung abziehen. Danach nach Rezept fein oder grob hacken. Sehr zarte Spitzen können ganz verwendet werden. Harte, holzige Stiele nicht fein hacken, sondern zum Aromatisieren mitgaren und anschließend entfernen.
Rosmarin passt zu Kartoffeln, Kürbis, Tomaten, Hülsenfrüchten und anderem Ofengemüse. Er würzt Lamm, Geflügel, Rind, Schweinefleisch und Fisch sowie Pasta, Suppen, Eintöpfe, Saucen und Marinaden. Fein gehackte Nadeln eignen sich außerdem für Focaccia, Brot, herzhaftes Gebäck und Kräuterbutter. Für Desserts und Sirup nur sehr sparsam einsetzen, damit das kräftige Aroma nicht dominiert.
Ganze Zweige können beim Braten oder Schmoren mit in die Pfanne beziehungsweise den Topf gegeben werden. Für Rosmarinkartoffeln Nadeln abzupfen, hacken und mit Kartoffeln sowie Öl vermengen. Beim Grillen Rosmarin vor direkter, lang anhaltender Flamme schützen, da die feinen Nadeln schnell verbrennen und bitter werden können. In Marinaden lässt sich der Zweig nach dem Aromatisieren wieder entfernen.
Frische Rosmarinzweige aus enger Kunststoffverpackung nehmen, da eingeschlossene Feuchtigkeit Verderb begünstigen kann. Die Zweige in ein leicht feuchtes Tuch wickeln, in einen geeigneten Behälter geben und im Kühlschrank lagern. Regelmäßig kontrollieren und zeitnah verbrauchen. Alternativ können die frisch angeschnittenen Enden kurzzeitig in wenig Wasser stehen; die Nadeln dabei möglichst trocken halten.
Zum Trocknen saubere Zweige gebündelt an einem dunklen, trockenen und luftigen Ort aufhängen. Vollständig getrocknete Nadeln vom Stiel lösen und luftdicht sowie lichtgeschützt lagern. Zum Einfrieren Rosmarin waschen, vollständig trocknen und als ganze Zweige oder gehackt luftdicht verpacken. Gehackter Rosmarin kann außerdem mit Wasser in Eiswürfelformen portioniert werden.
Frischer Rosmarin enthält Feuchtigkeit. In der sauerstoffarmen Umgebung von Öl können sich bei falscher Lagerung gefährliche Bakterien vermehren, ohne dass dies an Geruch oder Aussehen erkennbar sein muss. Hausgemachtes Öl mit frischem Rosmarin daher niemals bei Raumtemperatur lagern. Sofort in den Kühlschrank stellen, innerhalb von vier Tagen verwenden oder für längere Aufbewahrung einfrieren.
- Intensiv harziges und mediterran-würziges Aroma
- Für Kartoffeln, Ofengemüse, Fleisch und Fisch
- Für Pasta, Saucen, Marinaden, Brot und Grillgerichte
- Als ganze Zweige oder fein gehackt verwendbar
- Zum Trocknen und portionsweisen Einfrieren geeignet
Häufige Fragen zu frischem Rosmarin
Frischer Rosmarin schmeckt intensiv würzig, harzig, leicht bitter-herb und dezent kampferartig. Je nach Ware können balsamische, pinienartige oder leicht zitrische Noten auftreten.
Ja. Rosmarinzweige kurz unter kaltem fließendem Wasser abspülen und anschließend sorgfältig trocken tupfen, besonders wenn sie gehackt oder in Öl verwendet werden.
Die Nadeln und zarten Triebspitzen sind als Küchenkraut verwendbar. Harte, holzige Zweige werden normalerweise nur mitgegart und vor dem Servieren entfernt.
Rosmarinzweige in ein leicht feuchtes Tuch wickeln, in einem geeigneten Behälter im Kühlschrank lagern, regelmäßig kontrollieren und zeitnah verbrauchen.
Ja. Rosmarin waschen, vollständig trocknen und als ganze Zweige oder gehackt luftdicht einfrieren. Gehackte Nadeln lassen sich auch mit Wasser in Eiswürfelformen portionieren.
Öl mit frischem Rosmarin niemals bei Raumtemperatur lagern. Sofort kühlen und innerhalb von vier Tagen verbrauchen oder für eine längere Aufbewahrung einfrieren.
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