Topinambur – nussig-süßliche Knolle für die vielseitige Küche
Herkunftsland: Frankreich
Herkunftsland: Frankreich
- Vielseitige Sprossknolle der Art Helianthus tuberosus
- Mild-süßlicher bis fein-nussiger Geschmack
- Roh, gekocht, gebraten oder im Ofen verwendbar
- Für Salate, Suppen, Püree, Gratins und Gemüsebeilagen
- Dünne Schale kann nach gründlicher Reinigung mitgegessen werden
- Natürlich variierende Form, Größe und Schalenfarbe
Topinambur – nussig-süßliche Knolle für die vielseitige Küche - 1 kg ist auf Lager und wird versandt, sobald es wieder verfügbar ist
Topinambur: nussig-süßliche Erdartischocke für vielseitige Gerichte
Topinambur bringt mit seinem mild-süßlichen bis fein-nussigen Geschmack Abwechslung in die Gemüse- und Winterküche. Die hellfleischigen Knollen eignen sich roh für Salate sowie gekocht, gebraten, püriert, überbacken oder im Ofen geröstet.
Bei Obstwelt können Sie frischen Topinambur online kaufen. Form, Größe und Schalenfarbe variieren natur- und sortenbedingt. Die dünne Schale kann bei einwandfreier Ware nach gründlicher Reinigung mitverarbeitet werden.
Topinambur ist die essbare Sprossknolle der Pflanzenart Helianthus tuberosus. Die mehrjährige Pflanze gehört wie die Sonnenblume zur Familie der Korbblütler. Kulinarisch wird die Knolle meist dem Wurzelgemüse zugeordnet, botanisch handelt es sich jedoch nicht um eine Wurzel.
Die unregelmäßig geformten Knollen erinnern optisch an Ingwer. Ihr Fleisch ist hell bis cremefarben; die dünne Schale kann je nach Sorte gelblich, hellbraun, rosa oder rötlich-violett ausfallen.
Für Topinambur werden verschiedene Namen verwendet, darunter Erdartischocke, Sonnenwurzel, Knollensonnenblume, Erdbirne und Jerusalem-Artischocke. Trotz dieser Bezeichnungen ist die Pflanze keine echte Artischocke und hat keinen botanischen Bezug zur Stadt Jerusalem.
Der Geschmack reicht von mild-süßlich bis fein-nussig und wird häufig mit einer Mischung aus Artischocke und Pastinake verglichen. Roh ist die Knolle fest und knackig. Beim Garen wird sie weicher, während ihre Süße deutlicher hervortritt. Sorte, Erntezeitpunkt, Lagerung und Zubereitung beeinflussen Aroma und Konsistenz.
Topinambur und Kartoffeln bilden zwar beide essbare Knollen, sind botanisch aber nicht eng verwandt. Topinambur gehört zu den Korbblütlern und ist mit der Sonnenblume verwandt; Kartoffeln gehören zu den Nachtschattengewächsen. Topinambur speichert vor allem Inulin, während bei Kartoffeln Stärke das typische Speicher-Kohlenhydrat ist.
Ein weiterer Küchenunterschied: Topinambur kann gründlich gereinigt roh gegessen werden. Kartoffeln sollten dagegen nicht als Rohkost verwendet werden. Auch beim Garen bleibt Topinambur geschmacklich eigenständig und ersetzt Kartoffeln nicht in jedem Rezept im gleichen Verhältnis.
Waschen Sie die Knollen unmittelbar vor der Zubereitung gründlich unter fließendem Wasser. Wegen der unregelmäßigen Form lassen sich Erdreste am besten mit einer sauberen Gemüsebürste aus Vertiefungen lösen. Entfernen Sie beschädigte oder verfärbte Stellen.
Die dünne Schale muss bei frischer, einwandfreier Ware nicht grundsätzlich entfernt werden. Wer eine besonders feine Konsistenz für Püree oder Suppe wünscht, kann die Knollen mit einem Sparschäler oder kleinen Küchenmesser dünn schälen.
Für Rohkost die gereinigten Knollen fein hobeln, raspeln oder in dünne Stifte schneiden. Die Schnittflächen können an der Luft nachdunkeln; Zitronensaft im Dressing begrenzt die Verfärbung.
Topinambur kann in Stücke geschnitten gekocht oder gedünstet werden. Gegart eignet er sich für cremige Suppen, Püree, Gratins, Gemüsepfannen und Aufläufe. Für ein Püree lässt sich die Knolle allein verwenden oder mit Kartoffeln, Pastinaken beziehungsweise Sellerie kombinieren.
Für Ofengemüse die Knollen in ähnlich große Stücke schneiden, trocknen und mit wenig Öl sowie Gewürzen vermengen. Sehr dünne Scheiben können zu Chips gebacken oder frittiert werden.
Topinambur enthält natürlicherweise viel Inulin. Dieser fermentierbare Ballaststoff kann insbesondere bei empfindlichen Personen oder nach größeren Portionen Blähungen und Durchfall auslösen. Wer Topinambur noch nicht kennt, beginnt am besten mit einer kleinen Menge und prüft die individuelle Verträglichkeit.
Frischer Topinambur wird in Deutschland vor allem von Oktober bis März angeboten und zählt damit zum typischen Wintergemüse.
Die dünne Schale schützt die Knollen nur begrenzt vor dem Austrocknen. Lagern Sie Topinambur ungewaschen, gekühlt und vor Feuchtigkeitsverlust geschützt, beispielsweise in einem geschlossenen geeigneten Behälter im Gemüsefach. Das BZfE nennt unter passenden Bedingungen eine Aufbewahrung von bis zu vier Wochen; Frischezustand und Kühlung sind entscheidend.
Angeschnittenen Topinambur abgedeckt kühlen und zeitnah verwenden. Bei Schimmel, Fäulnis, schleimigen Stellen, starkem Schrumpfen oder auffälligem Geruch sollte die Knolle nicht mehr verwendet werden.
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