Okahijiki – knackiges japanisches Salzkraut, auch Landalge

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Okahijiki: knackiges japanisches Salzkraut für die kreative Küche

Okahijiki ist ein japanisches Salzkraut mit schmalen, saftigen Trieben und einer angenehm knackigen Konsistenz. Das auch als Landalge bekannte Gemüse besitzt eine milde, frisch-vegetale und fein salzige Note. Wer Okahijiki kaufen möchte, erhält ein vielseitiges Blattgemüse für Salate, Ohitashi, Sushi, Wokgerichte und feine Garnituren.

Okahijiki ist der japanische Name für Salsola komarovii, eine einjährige Pflanze aus der Familie der Fuchsschwanzgewächse. Kali komarovii wird als botanisches Synonym geführt. Verwendet werden vor allem die jungen, schmalen und verzweigten Triebe.

Der Name setzt sich sinngemäß aus „oka“ für Land und „hijiki“ zusammen. Er bezieht sich auf die optische Ähnlichkeit mit der japanischen Meeresalge Hijiki. Okahijiki wächst jedoch an Land und ist botanisch keine Alge. Bezeichnungen wie Landalge oder japanisches Land-Seegras sind daher bildhafte Handelsnamen.

Das natürliche Verbreitungsgebiet von Salsola komarovii reicht von Teilen Chinas über Korea und den russischen Fernen Osten bis in nördliche und zentrale Regionen Japans. Die salztolerante Pflanze kommt mit salzhaltigen Standorten zurecht und wird in Japan als Gemüse kultiviert.

Die konkrete Herkunft der angebotenen Ware kann je nach Erzeuger und Charge abweichen. Maßgeblich ist deshalb die Herkunftsangabe auf dem Produktetikett.

Okahijiki schmeckt mild, frisch-vegetal und leicht salzig. Charakteristisch ist vor allem die saftige, knackige Konsistenz der jungen Triebe. Das zurückhaltende Aroma lässt sich gut mit Sojasauce, Dashi, Sesam, milden Dressings, Fisch und Meeresfrüchten kombinieren.

Damit die besondere Textur erhalten bleibt, sollte Okahijiki nur kurz erhitzt werden. Langes Kochen kann die feinen Triebe weicher werden lassen.

Frisches Okahijiki sollte grün, saftig und knackig wirken. Junge Triebe sind in der Regel zarter als ältere, kräftigere Stängel. Natürliche Unterschiede bei Länge, Verzweigung und Grünton sind möglich und kein grundsätzlicher Qualitätsmangel.

Stark welke, ausgetrocknete, schleimige oder unangenehm riechende Ware sollte nicht verwendet werden. Okahijiki reift nach der Ernte nicht weiter, sondern verliert bei längerer Lagerung allmählich an Frische und Spannkraft.

Das Salzkraut zunächst unter kaltem, fließendem Wasser gründlich, aber vorsichtig waschen. Anschließend feste Stiel- oder Wurzelansätze abschneiden. Eine traditionelle japanische Zubereitung besteht darin, Okahijiki nur etwa 20 bis 30 Sekunden zu blanchieren, danach in kaltem Wasser abzukühlen und gründlich abtropfen zu lassen.

Ob die gelieferte Ware auch unmittelbar roh verzehrt werden darf, richtet sich nach ihrer Kennzeichnung. Ohne einen entsprechenden Hinweis empfiehlt sich die kurze thermische Zubereitung.

Okahijiki kann kalt oder warm serviert werden. Wegen seiner feinen Textur sollte das Gemüse erst kurz vor dem Servieren mit Dressings vermischt oder gegen Ende der Garzeit zu warmen Gerichten gegeben werden.

  • Kurz blanchiert als japanisches Ohitashi
  • Mit Dressing als Aemono oder Salat
  • Als knackige Ergänzung zu Sushi
  • Kurz gebraten in Wok- und Stir-Fry-Gerichten
  • Als Einlage für Miso- und klare Suppen
  • In einem leichten Tempurateig ausgebacken
  • Als Beilage zu Fisch und Meeresfrüchten
  • Als feine Garnitur auf Vorspeisen

Für Ohitashi wird das kurz blanchierte Gemüse beispielsweise mit einer milden Würzung auf Basis von Dashi und Sojasauce serviert. Bei Aemono wird es mit einer Sauce oder einem Dressing vermischt. Sesam, Senf, Ponzu oder Mayonnaise können je nach Gericht passende Begleiter sein.

Okahijiki reagiert empfindlich auf Austrocknung. Das Gemüse sollte deshalb gekühlt, gut geschützt und entsprechend den Hinweisen auf der Verpackung gelagert werden. Nach dem Öffnen möglichst wenig Luft an die Triebe gelangen lassen und die Ware zeitnah verarbeiten.

Eine feste Haltbarkeitsdauer lässt sich ohne Angaben zu Erntedatum, Verpackung und Liefercharge nicht zuverlässig nennen. Vor jeder Verwendung sollten Aussehen, Konsistenz und Geruch geprüft werden.

  • Ungewöhnliches japanisches Blattgemüse
  • Knackige und saftige Konsistenz
  • Milder Geschmack mit fein salziger Note
  • Für kalte und warme Gerichte geeignet
  • Vielseitig als Beilage und Garnitur einsetzbar

Häufig gestellte Fragen zu Okahijiki

Okahijiki ist ein salztolerantes japanisches Blattgemüse mit dem botanischen Namen Salsola komarovii. Gegessen werden hauptsächlich die jungen, schmalen und verzweigten Triebe.

Nein. Okahijiki wächst an Land und ist eine Blütenpflanze aus der Familie der Fuchsschwanzgewächse. Der Name Landalge beschreibt lediglich die optische Ähnlichkeit der Triebe mit Hijiki.

Okahijiki schmeckt mild, frisch-vegetal und leicht salzig. Besonders charakteristisch ist die saftige und knackige Konsistenz der jungen Triebe.

Okahijiki wird teilweise roh verwendet, sollte aber nur dann ungegart serviert werden, wenn die Kennzeichnung der gelieferten Ware dies zulässt. Üblich ist eine sehr kurze Blanchierung.

Okahijiki waschen, feste Ansätze entfernen und kurz blanchieren. Eine traditionelle japanische Anleitung nennt etwa 20 bis 30 Sekunden in kochendem Wasser. Danach wird das Gemüse kalt abgeschreckt und gut abgetropft.

Das japanische Salzkraut eignet sich für Ohitashi, Aemono, Salate, Sushi, Tempura, Suppen, Wokgerichte sowie als Beilage zu Fisch und Meeresfrüchten.

Hijiki ist eine Meeresalge, während Okahijiki an Land wächst. Agretti und Salicornia sind ebenfalls essbare Salzpflanzen, gehören aber zu anderen botanischen Arten beziehungsweise Gattungen. Die Bezeichnungen sollten daher nicht gleichgesetzt werden.

Okahijiki sollte gekühlt, vor Austrocknung geschützt und nach den Hinweisen auf der Verpackung aufbewahrt werden. Nach dem Öffnen empfiehlt sich eine zeitnahe Verarbeitung.

Okahijiki bringt eine knackige Textur und einen milden japanischen Akzent in Salate, Sushi, Wokgerichte und feine Vorspeisen. Jetzt Okahijiki online kaufen und das außergewöhnliche Salzkraut vielseitig in der kreativen Küche verwenden.

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